The Party

Janet (Kristen Scott Thomas) ist auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere angekommen: Sie wird Gesundheitsministerin. Um ihre Ernennung zu feiern, veranstaltet Janet mit ihrem Mann Bill (Timothy Spall) eine Party in ihrem Londoner Stadthaus. Zunächst wird fröhlich auf Janets Erfolg angestoßen, doch als Bill außerplanmäßig ein brisantes Geständnis macht, kippt die Stimmung. Als wäre ein Bann gebrochen worden, gibt es auch für die anderen Gäste kein Halten mehr: Ein Geheimnis nach dem anderen kommt ans Licht. Nun stellen die Freunde einfach alles in Frage. Können ihre Beziehungen zueinander nach diesem chaotischen Abend überhaupt noch gerettet werden?

Komödie um eine Party in der besseren Gesellschaft Londons, die aus dem Ruder läuft. Viel Gelächter, Begeisterung und Kritik erntete Sally Potters "The Party", dessen Titel sich auf Party wie Partei bezieht, bei der Premiere im Wettbewerb der Berlinale. Ihr Film ist ähnlich angelegt wie der ebenfalls im Wettbewerb der Berlinale 2017 laufende "The Dinner" und fungiert als britisches Pendant zum US-Film. Beide er erzählen vom aktuellen State of Mind in ihren Ländern. "The Party" ist ein Ensemblestück, das an einem Abend, an einem Ort spielt, in dessen Verlauf Überzeugungen und Gefühle der Gastgeber und Gäste aus der besseren Gesellschaft über den Haufen geworfen werden, Wahrheiten und Heuchelei offen gelegt werden. Kristin Scott Thomas' Janet ist zur Gesundheitsministerin ernannt worden. Das soll gefeiert werden. Die Party der Parteiheldin wird keine richtige Party werden in der "leichten politischen Komödie" wie Potter ihren Film beschreibt, zu dem sie auch das Drehbuch schrieb mit seinen scharfzüngigen Dialogen und saukomischen, extrem zugespitzten Situationen. Auch sie hat wie Oren Moverman bei "The Dinner" ein herausragendes Ensemble zur Verfügung, das in zwei Wochen hochkonzentrierter Arbeit tolle Leistungen ablieferte. Wunderbar Patricia Clarkson als April, die mit zynischen Sprüchen alles niedermacht, herrlich Bruno Ganz als Clarksons Mann Gottfried, ein Aromatherapeut, der mit Plattitüden seine Mitmenschen doch irgendwie positiv beeinflusst oder Timothy Spall, der Janets betrunkenen Mann Bill mimt (und mit seinem Faible für Plattenauflegen für die musikalische Untermalung sorgt). In wunderschönem Schwarz-Weiß filmt Kameramann Alexei Rodionow, der auch Potters "Orlando" aufnahm, diese eskalierende "Party" in Wohnung und Garten der Gastgeberin, in der das Lesbenpaar (Cherry Jones und Emily Mortimer) Drillinge ankündigt, Bill, dass er todkrank ist, Tom (Cillian Murphy) eine Waffe mitbringt und das alles bevor der letzte Gast gekommen ist. Sie kommt nach knalligen 70 Minuten. hai.

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Bewertung:

Cast

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
390 (+ 3 Sitzplätze für Behinderte) 19,10 x 8,20m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
266 (+ 3 Sitzplätze für Behinderte) 14,00 x 5,70m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
117 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 9,10 x 3,90m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
117 (+ 1 Sitzplatz für Behinderte) 9,10 x 3,90m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
141 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 10,20 x 4,15m Dolby Digital 5.1

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
117 (+ 1 Sitzplatz für Behinderte) 8,60 x 4,65m Dolby Digital 5.1

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
117 (+ 1 Sitzplatz für Behinderte) 8,60 x 4,65m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
141 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 10,20 x 4,15m Dolby Digital 5.1